NO HATE in Steinbach-Hallenberg
Kunst. Begegnung. Respekt. Miteinander.
Ein Kunstwerk, das auffällt. Eine Botschaft, die zum Nachdenken anregt. Und ein Projekt, das Menschen miteinander ins Gespräch bringen möchte.
Mit dem Kunstprojekt NO HATE setzt Steinbach-Hallenberg ein sichtbares Zeichen für Respekt, Menschlichkeit, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander. Die außergewöhnliche Metallskulptur macht 2026 Station in unserer Stadt und verbindet dabei zeitgenössische Kunst mit einer Tradition, die Steinbach-Hallenberg seit Jahrhunderten prägt: dem Schmiedehandwerk.
Was ist NO HATE?
Sieben Meter breit, rund 700 Kilogramm schwer und kaum zu übersehen: Die Skulptur besteht aus den sechs großen Buchstaben NO HATE.
Das Besondere: Das Wort „HATE“ – englisch für Hass – steht Kopf. Damit lädt das Kunstwerk ganz bewusst zu einem Perspektivwechsel ein. Es soll Fragen aufwerfen, unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen und Menschen dazu bewegen, miteinander statt übereinander zu sprechen.
Entstanden ist das Kunstprojekt auf Initiative der österreichischen Künstler Alexandra Rangger und Bernhard Witsch. Insgesamt 71 Künstlerinnen, Künstler und Kreative aus dem In- und Ausland haben daran mitgewirkt und ihre persönlichen Botschaften eingebracht. So entstand aus vielen unterschiedlichen Arbeiten ein gemeinsames Zeichen gegen Hass und für ein respektvolles Miteinander.
Mehr über die Entstehung und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler:
https://www.kunst4life.net/news/no-hate-kunstprojekt/
Warum NO HATE in Steinbach-Hallenberg?
Weil Kunst und Schmiedehandwerk hier auf besondere Weise zusammenpassen.
Eisengewinnung, Metallverarbeitung und Schmiedehandwerk gehören seit Jahrhunderten zur Geschichte Steinbach-Hallenbergs. Aus vielen einzelnen Teilen etwas Neues, Beständiges und Wertvolles entstehen zu lassen, ist deshalb ein Gedanke, der eng mit unserer Stadt verbunden ist.
Genau das verkörpert auch NO HATE: Viele unterschiedliche Menschen, Ideen, Perspektiven und künstlerische Handschriften verbinden sich zu einem gemeinsamen Werk.
Auf das Projekt aufmerksam wurden Bürgermeister Markus Böttcher und die Leiterin des Metallhandwerksmuseums Dr. Tanja König bei der Generalversammlung des Ringes der Europäischen Schmiedestädte 2025 in Kolbermoor. Dort entstand die Idee, die Wanderskulptur nach Steinbach-Hallenberg zu holen.
Passend dazu wird Steinbach-Hallenberg vom 16. bis 19. September 2026 offiziell in den Ring der Europäischen Schmiedestädte aufgenommen.
Mehr als sechs Buchstaben
NO HATE soll in Steinbach-Hallenberg nicht einfach nur eine Skulptur auf dem Rathausplatz sein.
Das Kunstwerk bildet vielmehr den Mittelpunkt verschiedener Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungen. Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Interessen sollen zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam etwas erleben.
Denn Respekt und Zusammenhalt entstehen nicht durch einen Schriftzug allein. Sie entstehen dort, wo Menschen sich begegnen, zuhören, diskutieren, gemeinsam lachen, gestalten und auch unterschiedliche Meinungen aushalten.
Genau deshalb gehören Ausstellungen, Kultur, Musik, Schmiedehandwerk und Mitmachaktionen ebenso zum Projekt wie die Möglichkeit zur kritischen Auseinandersetzung.
NO HATE erleben
12. August 2026 – Schauschmieden & NO HATE
Kunst und Schmiedehandwerk treffen auf dem Rathausplatz aufeinander.
15. August 2026 – Rathaus der Vielfalt
Der Seniorenbeirat verwandelte den Rathausplatz in einen lebendigen Treffpunkt. Ü65-Models, Musik, gastronomische Angebote und viele Gespräche zeigten: Lebensfreude und Begegnung kennen keine Altersgrenzen.
16.–19. September 2026 – Europäische Schmiedestädte
Steinbach-Hallenberg wird offiziell Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte.
23. Oktober 2026 – Kunstausstellung & Vernissage
Künstlerinnen und Künstler aus Steinbach-Hallenberg sowie der Werkstattkreis e. V. Steinbach im Taunus zeigen Malereien, Collagen, Skulpturen und weitere Werke rund um Vielfalt, Toleranz und Menschlichkeit.
Hinsehen lohnt sich
Wer vor der NO-HATE-Skulptur steht, sollte sich ein wenig Zeit nehmen.
Auf den einzelnen Buchstaben finden sich zahlreiche Worte, Symbole, Zeichen und künstlerische Botschaften. Sie stammen von den beteiligten Kunstschaffenden und machen aus der großen Metallskulptur bei näherem Hinsehen eine Sammlung vieler kleiner Geschichten und Gedanken.
Vielleicht entdeckt jeder etwas anderes.
Vielleicht entsteht Zustimmung.
Vielleicht eine Frage.
Vielleicht auch Widerspruch.
Auch das darf Kunst.
Entscheidend ist, dass wir miteinander darüber sprechen.
„Miteinander statt übereinander“
NO HATE möchte keine Meinung vorgeben. Das Projekt möchte zum Hinsehen, Nachdenken und zum respektvollen Austausch anregen.
Unterschiedliche Positionen und Perspektiven gehören zu einer lebendigen Gesellschaft. Entscheidend ist die Art, wie wir miteinander umgehen.
Respekt beginnt im Gespräch.
Stimmen zum Projekt
„NO HATE ist weit mehr als eine Skulptur. Sie erinnert uns täglich daran, wie wichtig gegenseitiger Respekt, Offenheit und ein wertschätzender Umgang miteinander sind.“
Markus Böttcher, Bürgermeister der Stadt Steinbach-Hallenberg
NO HATE – Rückblicke
Bildergalerie
„Ankunft der Skulptur“
„Schauschmieden“
„Rathaus der Vielfalt“
später dann
„Aufnahme in den Ring der Europäischen Schmiedestädte“
„Kunstausstellung – Vielfalt, Toleranz & Menschlichkeit“
NO HATE
Steinbach-Hallenberg setzt ein Zeichen.
Für Respekt. Für Menschlichkeit. Für ein gutes Miteinander.
Stadtverwaltung
Steinbach-Hallenberg
Rathausplatz 2
98587 Steinbach-Hallenberg
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Telefax: 036847 / 38010
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