Neuer Jugendpavillon



für die Teenies der Stadt Steinbach-Hallenberg


Immer wieder wurde die Frage aufgeworfen: Wo können sich die Jugendlichen der Stadt ungestört treffen? Verschiedene Plätze im Stadtgebiet wurden in der Vergangenheit von den Jugendlichen genutzt, mit unterschiedlichem Erfolg. Deshalb freut es uns um so mehr, dass nunmehr ein Pavillon Abhilfe schaffen wird. „Man ist nur einmal jung. Wer kennt ihn nicht diesen Ausspruch.Diese Lebensweisheit klingt banal. Sie weckt hier und da romantische Erinnerungen an einen der schönsten Abschnitte unseres Lebens – die Jugend – und assoziiert aber auch das Thema Jugend mit Dummheiten, bösen Streichen und Vandalismus, als Kehrseite der Medaille

Wie dem auch sei:
Manch einer, der in seiner Jugend kein Engel war, hat später eine verantwortliche Stellung in der Gesellschaft eingenommen.
Jugendliche sind nun einmal keine Kinder mehr und noch keine Erwachsenen.
Jugendliche wollen in zunehmendem Maße selbstbestimmt und in Eigenverantwortung leben.
Dazu ist materielle und aber auch ideelle Unterstützung notwendig.
Elternhaus, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft sind gefordert, einen klar umrissenen
Wertecodex mit eindeutig definierten Wertevorstellungen zu vermitteln. Doch Jugendliche benötigen auch Begegnungsstätten und Rückzugsorte…“ resümiert der Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Steinbach-Hallenberg, Dr. Diethard Marr anlässlich der Einweihung des Jugendpavillons. „Da es nun von je her ein ernstes Anliegen der Kommunalpolitiker von Steinbach-Hallenberg war und auch in Zukunft bleiben soll den Jugendlichen Perspektiven und Freiräume zu schaffen, freue ich mich, dass heute dieser Pavillon an die Öffentlichkeit übergeben werden kann. Und dies ist keine Selbstverständlichkeit. Aufgrund einer völlig verfehlten und desastösen Finanzpolitik der Landesregierung unseres Freistaates stehen mittlerweile sämtlichen Thüringer Kommunen vor dem finanziellen Kollaps. Die finanziellen Probleme sind so gravierend, wie sie noch niemals nach der Wende waren. Umso erfreulicher ist es, dass Dank des zivilbürgerlichen Engagements von Frau Dipl.-Med. K. Buda und ihrer überaus großzügigen Spende von mehr als 1.000 €, sowie der Dachdeckerfirma EBS, die die Schindeln für das Dach spendete, die Aufstellung dieses Pavillons ermöglicht werden konnte. Dafür gebührt ihnen unser herzlicher Dank. Möge der Pavillon lange seine Bestimmung erfüllen.“ Dr. Marr dankte außerdem dem städtischen Bauhof für seine Arbeitseinsätze sowie den Eltern und Jugendlichen für ihre Unterstützung beim Streichen.
2016 wird auf dem Platz außerdem ein Volleyballnetz errichtet und ein Basketballkorb angebracht.


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